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Friday February 29, 2008 14:44 by Anarkismo Editorial Group - Anarkismo
![]() Wer wir sind und warum wir es tun Anarkismo.net ist das Produkt einer internationalen Kooperation zwischen anarchistischen Gruppen und Individuen, die mit unserer Redaktionserklärung (siehe unten) übereinstimmen. Es hat das Ziel Kommunikation, Diskussion und Debatte innerhalb der globalen anarchistischen Bewegung zu fördern. Über Anarkismo.netWer wir sind und warum wir es tunAnarkismo.net ist das Produkt einer internationalen Kooperation zwischen anarchistischen Gruppen und Individuen, die mit unserer Redaktionserklärung (siehe unten) übereinstimmen. Es hat das Ziel Kommunikation, Diskussion und Debatte innerhalb der globalen anarchistischen Bewegung zu fördern. Unser Ziel ist es, diese Seite als eine wirklich globale und multilinguale Ressource zu errichten. Wir wollen eng mit den existierenden anarchistischen Bewegungen zusammenarbeiten. Alle Herausgeber und Herausgeberinnen sind entweder Mitglieder von anarchistischen Organisationen oder Teil von Kollektiven, die das Ziel verfolgen, Organisationen zu werden. RedaktionserklärungWir identifizieren uns als Anarchisten und Anarchistinnen innerhalb der “plattformistischen“, anarchistisch kommunistischen oder especifista Tradition des Anarchismus. Wir identifizieren uns grob mit der theoretischen Basis dieser Tradition und der organisierten Praxis für die sie steht, aber nicht notwendigerweise mit allem anderen, das sie gesagt oder getan hat, deshalb ist sie ein Startpunkt für unsere Politik und nicht unser Endpunkt.Die Kernideen dieser Tradition, mit der wir uns identifizieren, sind die Notwendigkeit für anarchistische politische Organisation, die versucht folgende vier Prinzipien zu entwickeln:
Ein großer Fokus unserer Aktivität ist unsere Arbeit innerhalb von ökonomischen Organisationen der ArbeiterInnenklasse (Arbeitsorganisationen, Gewerkschaften, Syndikate) wo dies eine Möglichkeit ist. Wir lehnen deshalb jene Sichtweise ab, die gewerkschaftliche Aktion abweist, weil wir als Mitglieder der ArbeiterInnenklasse natürlicherweise auch Mitglieder dieser Massenorganisationen sind. Innerhalb dieser kämpfen wir für jene demokratischen Strukturen, die typisch für anarcho-syndikalistische Gewerkschaften sind, wie der CNT in den 1930ern. Allerdings können Gewerkschaften, egal wie revolutionär sie auch sind, nicht die Notwendigkeit für anarchistische politische Organisation(en) ersetzen. Wir erachten es ebenfalls als wesentlich, in Kämpfen, die außerhalb der Gewerkschaft und des Arbeitsplatzes stattfinden, zu arbeiten. Diese inkludieren Kämpfe der ArbeiterInnenklasse in einer sauberen Umwelt zu leben. Unser allgemeiner Zugang zu diesen, wie unser Zugang zu den Gewerkschaften, ist eine Involvierung in Massenbewegungen, um innerhalb dieser Bewegungen anarchistische Methoden der Organisation, wie direkte Demokratie und direkte Aktion, zu fördern. Wir treten aktiv allen Manifestationen entgegen, die auf Vorurteilen innerhalb der ArbeiterInnenbewegung und Gesellschaft generell beruhen und wir arbeiten mit jenen Menschen zusammen, die primär gegen Rassismus, Sexismus, (religiösem) Sektierertum und Homophobie kämpfen. Wir sehen den Erfolg einer Revolution und die erfolgreiche Beseitigung dieser Arten von Unterdrückung nach der Revolution als davon abhängig, solche Kämpfe schon in die vor-revolutionäre Periode miteinzubeziehen. Die Methoden des Kampfes, die wir fördern, sind eine Vorbereitung für den Verlauf einer Gesellschaft nach anarchistischen und kommunistischen Linien nach der Revolution. Wir lehnen Imperialismus ab, aber zeigen Anarchismus als eine Alternative zu Nationalismus auf. Wir verteidigen anti-imperialistische Graswurzelbewegungen, aber argumentieren für eine anarchistische anstelle einer nationalistischen Strategie. Wir erkennen eine Notwendigkeit für anarchistische Organisationen, die mit diesen Prinzipien übereinstimmen, um Föderationen auf internationaler Basis zu schaffen. Wir glauben allerdings, dass der mögliche Grad an Föderation und die Summe der Anstrengungen, die dazu verwendet werden, durch den Erfolg der Errichtung nationaler und regionaler Organisationen bestimmt werden müssen, die in der Lage sind, solche internationale Arbeit Realität werden zu lassen und nicht nur eine leere Worthülse.
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